Carl Kühne KG (GmbH & Co) - 56567 Neuwied-Feldkirchen (Fahr)

Die DiaShow soll Ihnen einen groben Eindruck über den Zustand der Industriebrache vermitteln. Im ersten Teil sehen Sie Luftaufnahmen und im zweiten Teil Innenaufnahmen.

Die Luftaufnahmen entstanden am 24. September 2014 mit einer Drohne.
Für die hochaulösenden Aufnahmen wurde eine SONY Modell NEX-7 verwendet. Im hinteren Teil der Gebäude sind acht große Fässer im direkten Nahbereich von Wohngebäuden zu erkennen. Es besteht die "Möglichkeit" das auch diese Fässer immer noch eine Gefahr für Anwohner durch Malaria Mücken darstellen. Verschiedene Dachflächen sind schadhaft, durch die Einwirkung des Dachstuhlbrandes vom 12.03.2006 sowie durch kaputte Dachfenster. Der defekte Holzaufbau auf einem der Dächer ist Bestandteil des Schrägaufzuges, welcher in einem der Keller mündet. Durch mehrere Schadstellen dringt Feuchtigkeit und Regenwasser in die Gebäude ein. Im Außenbereich zur Fahrerstraße ist vor der hinteren großen Halle ein defektes Gitter zu einer großen offenen Zisterne zu sehen. Ein an die hintere Halle anschließendes Gebäude zur Fahrerstraße ist vollständig aus Holz gebaut. Es sind Gebäude mit Gefahrenpotential.

Die Innenaufnahmen sind vom 02. Mai 2012. Es sind Hardcopys aus einem Video. Auch bei diesen Bildern kann davon ausgegangen werden, dass sich nach jetzt weiteren fünf Jahren, der Gesamtzustand erheblich verschlechtert hat. Nicht nur kaputte Fenster sind der Grund. Vandalismus, marode Decken, Feuchtigkeit und der "Zahn der Zeit" nach 19 Jahren sind hierfür die Ursache.

 

Diese Dokumentation wird im April 2017 durch weitere Foto- & Video-Aufnahmen ergänzt die zur Zeit noch in Bearbeitung sind.

Was bisher geschah

Die folgende Auflistung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit und wird kontinuierlich ergänzt.
Das Kürzel "RZ" bezieht sich auf publizierte Artikel in der Rhein-Zeitung.

Dieser vollständige Artikel darf durch "freundliche Genehmigung durch die Rhein-Zeitung in dieser Homepage verwendet werden.
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Moskopf gab den Senf dazu - RZ-Artikel als pdf-Datei: links | rechts

- Mehr als 150 Jahre wurde in der Fahrer Essigfabrik Saures produziert.


- Carl Kühne KG stieg nach dem Zweiten Weltkrieg ein - und legte den Betrieb nun still


- Während der Verkaufsgespräche schaltete sich der Denkmalschutz ein.

 

Ergänzender Hinweis: Später - mit Schreiben vom 22.03.2006 informierte der Landesdenkmalschutz Rheinland-Pfalz die Carl Kühne KG (GmbH & Co.) das für diese Anlage nicht die Kriterien für ein Industriedenkmal erfüllen: Kein Denkmalschutz

Ortsbesichtigung durch Mitarbeiter des Gesundheitsamtes der KV Neuwied & Gutachtern.

Original Dokument der Zusammenfassung aus amtsärztlich/umweltmedizinischer Sicht als Acrobat Reader pdf-Datei
Malaria-Mücken

Ortsbesichtigung durch Mitarbeiter des Gesundheitsamtes der KV Neuwied & Gutachtern.

Original Dokument der Zusammenfassung aus amtsärztlich/umweltmedizinischer Sicht als Acrobat Reader pdf-Datei
Malaria-Mücken

12.03.2006 - 04:54 Uhr Eingang der Feuermeldung: Brand bei der Firma Kühne - Fahr

Bericht der Feuerwehr Neuwied: Löschzug Irlich

Zu einem Brand in Feldkirchen wurden wir in dieser Nacht alarmiert.
Da die Kollegen des Löschzuges Feldkirchen die Bereitschaft an uns abgegeben hatten wurden wir als erster Zug alarmiert.

Schon während der Anfahrt konnte man die Flammen sehen die aus dem Dach des leerstehenden Fabrikgebäudes schlugen.
Sofort wurden die verfügbaren Kameraden aus Feldkirchen, sowie der Löschzug Niederbieber und die Drehleiter und der ELW der Stadt Neuwied nachgefordert.

An der Einsatzstelle angekommen begann der erste Trupp soweit möglich mit einem Innenangriff.
Parallel wurde von einer Ladebrücke sowie von der DL ein Außenangriff vorgenommen.

Während des gesamten Einsatzes wurden mehrere Trupps der diversen Löschzüge mit mehreren Rohren eingesetzt.
Des weiteren wurde die Einsatzstelle taghell ausgeleuchtet.

Erschwerend kam hinzu das sich aufgrund der eisigen Temperaturen eine starke Glatteisschicht auf den Straßen gebildet hatte.
Um hiergegen anzugehen wurde sofort ein Streuwagen der TBN nachalarmiert.

Abteilung Bau- und Kunstdenkmalpflege, Herr Dr. Markus Fritz, Abt. II - N

Bei den erhaltenen Betriebs- und Verwaltungsgebäuden handelt es sich nicht um Kulturdenkmale gemäß § 3 des Denkmalschutz- und pflegegesetzes.

Die Anlage erfüllt nicht die Kriterien eines Industriedenkmals.

Original Dokument der Zusammenfassung aus amtsärztlich/umweltmedizinischer Sicht als Acrobat Reader pdf-Datei:

Kein Denkmalschutz

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Kühne bekämpft Mücken - RZ-Artikel als pdf-Datei

- Feldkirchen: Plagegeistern geht es an den Kragen.

Unterhalb des südlichen Strassenverlauf AUF DER ANWAND befindet sich ein grosses KÜHNE Grundstück. Die gesamte Fläche wurde während der KÜHNE Betriebstätigkeit unter anderem als Fass-Lagerplatz, sowie zur Entsorgung von abgelaufenen Lebensmittel-Produkten genutzt. Es handelte sich hierbei z.B. um gefüllte alte Senftuben oder Konserven.

Anfang 2009 begannen von KÜHNE beauftragte Arbeiter, in der nördlichen Hanglage zum Strassenverlauf AUF DER ANWAND, Sträucher, Bäume und Unkraut zu entfernen. Gleichzeitig wurden auch in der Hanglage zur FAHRER Strasse Sträucher und Unkraut entfernt.

Die Arbeiter beachteten nicht, dass dieser Bewuchs für die Sicherung der Hanglage wichtig war.

Im Zeitraum März bis April 2009 gab es zeitweise sehr starke Regenfälle.

Oberhalb der Hanglage AUF DER ANWAND hat ein Anwohner ein kleines Gartengrundstück. Auf diesem lagerten mehrere Stapel von großen Pflastersteine.

Durch die immer öfter auftretenden starken Niederschläge und den nicht mehr durch Bewuchs gesicherten Hang, begann der Hang zu rutschen. Die Pflastersteine hatten immer weniger Auflagefläche.

Im Strassenbereich AUF DER ANWAND waren immer mehr Risse zu sehen.

Anwohner informierten das Ordnungsamt der Stadtverwaltung damit endlich die Rodungsarbeiten eingestellt und sofort eine Hangsicherung erfolgt.

Zusätzlich informierten Bürger das Ordnungsamt, dass es sich hierbei um einen Vorgang handelte, der im Verschulden von KÜHNE liegt.
Hauptursache hierfür war, dass KÜHNE Mitarbeiter, während der Betriebstätigkeit (also vor 1998) immer wieder die Bodenflächen aller Hanglagen dieses Grundstücks benutzt hatten, um "Entsorgten Produktionsmüll" zu verstecken.

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Kühne-Gelände schwer vermarktbar - RZ Artikel als pdf-Datei

- Problemfelder schrecken bislang Investoren ab

- Zahlreiche Projekt nicht realisierbar

- Unternehmen setzt auf Geduld

Im Sommer 2012 wurden endlich Strassenbereiche AUF DER ANWAND in Hanglage zur KÜHNE Grundstücksfläche für den Verkehr gesperrt.
Auch der Müllwagen durfte aus Sicherheitsgründen nicht mehr in diesen Bereich einfahren.

Anfang Dezember 2012 begannen nach langwierigen Vorverhandlungen in Bezug auf die Kostenübernahme, aufwendige Sicherungsmassnahmen durch das Strassenbau-Unternehmen Alsdorf.

Der Zustand auf dem Gelände der stillgelegten Kühne-Fabrik beschäftige bereits seit längerer Zeit den Ortsbeirat Feldkirchen (zuletzt Sitzung vom 05.09.2012, TOP 6 und Punkt 4 der Ortsbegehung mit Bürgermeister Kilgen am 22.05.2012).

Die Gebäude dieser Industriebrache würden bereits seit 15 Jahren verfallen, ohne dass sich die Firma Kühne um einen verkehrssicheren Zustand bemühe. Mit einem Vertreter der Firma Kühne habe zwischenzeitlich ein Ortstermin stattgefunden, der jedoch ohne Ergebnis geblieben sei. Der Vertreter der Firma Kühne sei sehr arrogant aufgetreten und habe Maßnahmen bezüglich der Verkehrssicherheit abgelehnt.

Der Ortsbeirat Feldkirchen bittet die Bauordnungsabteilung (Abt. 602) der Stadtverwaltung Neuwied einstimmig um Prüfung, ob sich die Industriebrache der Firma Kühne in einem verkehrssicheren Zustand befinde.

Weiterhin soll die Firma Kühne mit dem Ziel kontaktiert werden, Maßnahmen zur Verkehrssicherung zu ergreifen.

Das Ortsbeiratsmitglied Jörg Könemann bittet ergänzend um Prüfung, ob die Gebäude den Luftaustausch mit dem Rheintal behindern.

Weblink auf die Original Publikation im Bürgerinformationssystem der Stadt Neuwied: Zustand Kühne Fabrik

Im März 2013 wurden die Baumassnahmen zur Sicherung der Handlage abgeschlossen.

Es wurde die Bauabnahme bei der zuständigen Behörde beantragt.

Gelände der stillgelegten Kühne-Fabrik (zuletzt Sitzung vom 05.06.2013, TOP 11):

Der Vorsitzende bittet die Stadtverwaltung Neuwied um eine erneute Stellungnahme in der Angelegenheit, da nach Ansicht des Ortsbeirats Feldkirchen die eigentliche Frage durch die vorliegende Stellungnahme nicht beantwortet worden sei.

Es gehe dem Ortsbeirat um die Frage, wie die Stadtverwaltung Neuwied zum Artikel "Prozedere bei Schrottimmobilien wird leichter" in der Rhein-Zeitung vom 25.05.2013 (Seite 9) stehe sowie ob und wie sie die neuen Möglichkeiten, die die im Artikel erwähnte Entscheidung des Bundestages zum Baugesetzbuch biete, nutzen wolle.


Ortsbeiratsmitglied Jörg Könemann:
Die stillgelegten Gebäude der Kühne-Fabrik würden im vorliegenden Fall des Weiteren die Be- und Entlüftung des Rheintals behindern.

 

Weblink auf die Original Publikation im Bürgerinformationssystem der Stadt Neuwied: Kühne-Gelände

Strassensperrung AUF DER ANWAND endlich aufgehoben.

Das Panorambild zeigt die ehemals als Fasslager und Abfallgrube genutzte KÜHNE Grundstücksfläche an der FAHRER STRASSE .
Im linken oberen Bildbereich verläuft in der gesamten Länge der Wohngebäude Zufahrtsweg AUF DER ANWAND.

Es ist nicht nur mir bekannt, dass KÜHNE Mitarbeiter im hinteren Hangbereich u.a. abgelaufene, gefüllte Senftuben entsorgt haben.

Als Schulkinder hatten wir mal auf der FAHRER STRASSE aufgedrehte Senftuben positioniert, die wir mit Gras zugedeckt hatten.
So erhielten vorbeifahrenden Autos einen "Senf-Unterbodenschutz".

Wir hatten ja gesehen wo KÜHNE Mitarbeiter Kistenweise Senftuben und gefüllte Einmachgläser auf das Gelände geschüttet haben.
Diese wurden dann mit Erde von der Hanglage versteckt.
So wurde bereits in den 60er Jahren,die obere Basis beim Strassenverlauf AUF DER ANWAND immer schmaler und gefährlicher.

KÜHNE 56567 NR - Ex Lagerplatz
Erich Walther: Das Panoramafoto entstand am 15. April 2013 aus 5 Einzelfotos

 

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Teil 1 von 2 - RZ-Artikel als pdf-Datei

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Teil 2 von 2 - RZ-Artikel als pdf-Datei

Gelände der stillgelegten Kühne-Fabrik (zuletzt Sitzung vom 02.10.2013, TOP 5):

Der Vorsitzende hält fest, dass die Anfrage des Ortsbeirats damit nicht beantwortet sei, da dieser wissen möchte, wie generell gegen diese Schrottimmobilien vorgegangen werde.

Das Ortsbeiratsmitglied Jörg Könemann weist auf ein in 2013 novelliertes Gesetz zu Schrottimmobilien hin und fordert die Stadtverwaltung Neuwied auf, dementsprechend tätig zu werden. Es sei ihm bewusst, dass es nicht einfach sei, die Beseitigung durch die Fa. Kühne durchzusetzen, sieht aber in diesem Gesetz eine entsprechende Handlungsgrundlage für die Kommunen und fordert die Beseitigung der Schrottimmobilie, da diese aus seiner Sicht für künftige Generationen unzumutbar sei.

Er berichtet des Weiteren, dass sich die Initiative private Investoren für das Gelände zu finden leider als negativ dargestellt habe.
Zur kurzfristigen Entschärfung der Situation fordert er die Austausch der zerbrochenen Scheiben.

Der Vorsitzende bittet die Stadtverwaltung Neuwied um eine erneute Stellungnahme in der Angelegenheit, da nach Ansicht des Ortsbeirats Feldkirchen die eigentliche Frage wie oben dargestellt durch die vorliegende Stellungnahme nicht beantwortet worden sei .

Es gehe dem Ortsbeirat nach wie vor um die Frage, wie die Stadtverwaltung Neuwied zum Artikel "Prozedere bei Schrottimmobilien wird leichter" in der Rhein-Zeitung vom 25.05.2013 (Seite 9) stehe sowie ob und wie sie die neuen Möglichkeiten, die die im Artikel erwähnte Entscheidung des Bundestages zum Baugesetzbuch biete, nutzen wolle.

 

Weblink auf die Original Publikation im Bürgerinformationssystem der Stadt Neuwied: Umgang mit Schrottimmobilie

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Kühne: Feldkircher wollen Lösung sehen -> RZ Artikel als pdf-Datei

- Immobilie: Ortsbeirat und Anwohner wollen den Verfall nicht länger mit ansehen.

Die Vorsitzende berichtet über eine Stellungnahme der Stadtverwaltung Neuwied zu dieser Angelegenheit (zuletzt in der Sitzung vom 03.12.2014, TOP Ö 8), aus der hervorgehe, dass zwischen der Stadtverwaltung Neuwied, der Carl Kühne KG GmbH & Co sowie einem Büro für Projektentwicklung & Projektmanagement ein Gespräch stattgefunden habe.

Daraus sei hervorgegangen, dass die brach liegende Industriefläche für eine Folgenutzung überplant werden solle.

Der Ortsbeirat begrüßt die aktuelle Entwicklung und hofft auf eine erfolgreiche Umsetzung.

 

Weblink auf die Original Publikation im Bürgerinformationssystem der Stadt Neuwied: Sachstand Kühne

Die Vorsitzende informiert über folgenden Angelegenheiten:

Industriebrache Kühne-Gelände (zuletzt in der Sitzung vom 04.03.2015, TOP Ö 5 und N 1, vgl. auch TOP Ö 3)

Mit Bedauern nehme der Ortsbeirat zur Kenntnis, dass der Auftrag der Carl Kühne KG GmbH & Co an ein Büro für Projektentwicklung und Projektmanagement, die Industriebrache für eine Folgenutzung zu überplanen, zurückgezogen worden sei.

Die Vorsitzende werde sich nach den Hintergründen der unerwarteten Entwicklung bei der der Planungsabteilung der Stadtverwaltung Neuwied (Amt 60/601) erkundigen.

 

Weblink auf die Original Publikation im Bürgerinformationssystem der Stadt Neuwied: Industriebrache Kühne Gelände

Industriebrache Kühne-Gelände (zuletzt in der Sitzung vom 27.05.2015, TOP Ö 5)

Es habe ein erneuter Gesprächstermin mit Herrn Bürgermeister Einig und Herrn Amtsleiter Steuler (Bauamt der Stadtverwaltung Neuwied, Amt 60) stattgefunden.

Dabei sei berichtet worden, dass die Vermarktung des Geländes seitens der Eigentümer weiter vorangetrieben werden solle.

Ungeachtet dessen schreite der Verfall der Gebäude voran, an dem vergangenen Wochenende seien Teile der Dachkonstruktion auf den Gehweg der Fahrer Straße gestürzt. Die Vorsitzende habe umgehend sowohl die Stadtverwaltung Neuwied als auch die Carl Kühne KG GmbH & Co. darüber informiert, insbesondere vor dem Hintergrund, dass es sich bei dem Gehweg der Fahrer Straße um einen Schulweg handle. Der betroffene Bereich sei daraufhin unverzüglich abgesperrt worden. Seitens der Eigentümerin sei die Überprüfung der übrigen Dachkonstruktion im Bereich der Fahrer Straße durch ein ortsansässiges Dachdeckerunternehmen beauftragt worden.

 

Weblink auf die Original Publikation im Bürgerinformationssystem der Stadt Neuwied: Industriebrache Kühne-Gelände

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Sorge um Kühne-Gelände - RZ-Artikel als pdf-Datei

- Infrastruktur: Gebäudekomplex wird immer maroder.

 

Dieser Artikel wurde nach Publikation in einem Leserbrief kommentiert durch

Frau Inge Rockenfeller
Geschäftsführerin der Stadtratsfraktion
BÜNDNIS 90 / Die GRÜNEN

Schandfleck Das Gelände der ehemaligen Essig- und Senffabrik Kühne in Neuwied-Feldkirchen verkommt.

"In die Pflicht nehmen"

Der bisherige Besitzer der ehemaligen Essig- und Senffabrik such einen neuen Investor für das nicht mehr genutzte Gebäude.

Auch wenn kein neuen Besitzer gefunden wird, sollte der alte Eigentümer in die Pflicht genommen werden, diese Industrieanlage entweder vor dem Verfall zu bewahren oder dieses Gebäude abzureißen und die eventuell belasteten Teile der Anlage umweltgerecht zu entsorgen.

Aus Sicherheitsgründen kann eine alte Industrieanlage nicht dem Verfall preisgegeben werden.

Hier ist der Gesetzgeber, zusammen mit der Verwaltung, gefordert, Abhilfe zu schaffen.

Industriebrache Kühne-Gelände

Das Ortsbeiratsmitglied Herr Könemann nimmt Bezug auf die Ausführungen betreffend die Industriebrache Kühne-Gelände in der Sitzung des Ortsbeirats am 14.09.2016, TOP Ö 4 und Ö 5.

Er bittet das Bauamt der Stadtverwaltung Neuwied wiederholt, alle Möglichkeiten zur Gefahrenabwehr zu ergreifen.

Er bedauert, dass die von der Eigentümerin stets betonte "aktive Vermarktung des Geländes" in keiner Weise wahrnehmbar sei.

 

Weblink auf die Original Publikation im Bürgerinformationssystem der Stadt Neuwied: Kühne-Vermarktung

Die Vorsitzende berichtet darüber, dass in der letzten Novemberwoche 2016 wiederholt eine Bitumenbahn vom Dach des Kühne-Geländes auf den angrenzenden öffentlichen Gehweg gefallen sei. Hierbei handle es sich nicht um den ersten Vorfall dieser Art. In der Vergangenheit seien bereits mehrfach Bestandteile des Daches (z. B. Dachbalken, Bitumenbahnen) auf den Gehweg gefallen.

Die Verantwortlichen der Firma Kühne hätten bei allen Vorfällen umgehend reagiert und Fachfirmen mit der Beseitigung der Hindernisse auf dem Gehweg sowie der Vornahme von Sicherungsarbeiten am Dach beauftragt.

Ferner werde das Gelände zwischenzeitlich regelmäßig durch Mitarbeiter eines Sicherheitsdienstes begangen.

Jedoch sei davon auszugehen, dass alle diese Maßnahmen nicht dazu führen werden, dass von dem Gebäudekomplex nachhaltig keine Gefährdungen für den öffentlichen Bereich mehr zu befürchten seien.

Die Mängel seien von Seiten der Vorsitzenden regelmäßig an die Verantwortlichen der Industriebrache sowie das Stadtbauamt (Amt 60) der Stadtverwaltung Neuwied weitergegeben worden.

Das Ortsbeiratsmitglied Frau Busch-Schirm habe Ende November 2016 mit einem Vertreter der Firma Kühne das Werksgelände begangen, um sich vor Ort einen Eindruck der Gegebenheiten zu verschaffen.

Der Ortsbeirat stellt übereinstimmend fest,
dass nach wie vor eine aktive Vermarktung der Liegenschaft in den einschlägigen Immobilienportalen nicht feststellbar sei.

Das Ortsbeiratsmitglied Herr Könemann macht darauf aufmerksam, dass baurechtliche Vorschriften Möglichkeiten bieten, um Industriebrachen entgegen zu wirken. Ähnliche Industriebrachen der Firma Kühne seien seiner Kenntnis nach auch in Norddeutschland vorhanden.

Nach eingehender Erörterung stellt die Vorsitzende folgenden Beschlussvorschlag zur Abstimmung:
Der Ortsbeirat Feldkirchen bittet die zuständigen Abteilungen des Stadtbauamtes (Amt 60/601; Planungsabteilung und Amt 60/602; Bauordnungsabteilung) um einen gemeinsamen Gesprächstermin, um umfassend in der Angelegenheit "Industriebrache Kühne-Gelände" informiert zu sein.

 

Weblink auf die Original Publikation im Bürgerinformationssystem der Stadt Neuwied: Kühne-Dachschäden

Zum jetzigen Zeitpunkt liegt das OBR-Sitzungsprotokoll noch nicht zur Veröffentlichung vor.

Gedächtnisprotokoll:
Der Themenkreis "Kühne-Gelände" sorgte jedoch wieder für heftige Diskussionen ohne Ergebnis.

Anwesend war der Leiter des Newieder Bauamts Herr Jörg Steuler. Er informiete darüber, der Er in einemregelmäßigen Kontakt mit dem derzeitigen Gebäudemanager als auch mit dem Grundstücks- und Gebäudeeigentümer, der CARL KÜHNE KG (GmbH & Co.) steht.

Er informiete darüber, dass es zur Zeit keine Neuigkeiten geben würde. Als Stadtverwaltung müßte man sich an die Vorgaben der Landesbauordnung und des Baugesetzbuches halten. Daher nur minimale Möglichkeiten eingreifen zu können.

Das Unternehmen mit Hauptsitz in Hamburg sei immer noch bestrebt über Investoren oder Entwicklungsgesellschaften zu verkaufen.

Der Ortsbeirat bat darum bei einem der nächsten Gespräche mit Vertretern des Unternehmens dabei sein zu dürfen.

Sobald das OBR-Protokoll vorliegt wird es über einen Weblink zum Bürgerinformationssystem hier sichtbar sein.

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Kühne-Gelände sorgt weiter für Feldkirchener Frust - RZ-Artikel als pdf-Datei

 

Unter der Adresse http://www.neuwied-feldkirchen.net/kuehne/index.html startet in 56567 Neuwied-Feldkirchen die 1. Bürgerinitiative "KÜHNE-AKTION". Korrespondierend hierzu gibt es den Twitter Nachrichtendienst @KuehneAktion welcher in Kürze durch einen eigenen Youtube Videokanal unterstützt wird.

Infos über den Zeitpunkt des Aktionsstart der "KÜHNE-AKTION" in Norddeutschland folgen noch.

 

 

Stand: 22. März 2017